Leandro Marziotte gewann 2014 beim Internationalen Händel Wettbewerb den ersten Preis als Countertenor Solist mit dem Ensemble Radio Antiqua. Des Weiteren war er Finalist beim ersten Internationalen Countertenor Wettbewerb in Lugano (Schweiz).

Seinen Master absolvierte er im Barockstil am Royal Conservatoire in Den Haag. Am Straßburger Konservatorium legte er den Bachelor und das Diplom im lyrischen Singstil ab. Er studierte mit Michael Chance, Peter Kooij, Jill Feldman, Rita Dams, Françoise Kubler, Martin Gester und Michèle Ledroit. In 2013 gründete er das Ensemble Cantus Luscinia für frühzeitliche Musik. Das Ensemble interpretiert unterschiedliche Repertoires, widmet sich aber ins besondere der italienischen, spanischen und latein-amerikanischen Barockmusik.

Gewöhnlich tritt Leandro als Solist mit Ensembles wie „Le Parlement Musique” (Martin Gester), „Ricercar Consort“ (Philippe Pierlot), „Capella Mediterranea“ (Leonardo García Alarcon), „Ensemble Elymar“ (Gabriel Garrido), „Le Concert Étranger (Italy Jedlin), „Stuttgarter Barockorchester” (Jörg Habulek), dem „Göttinger Barockorchester” (Bernd Eberhardt), „Radio Antiqua” und dem kanadischen „Ensemble Caprice” (Matthias Maute) auf. Sein letztes Solo-Album „Frangi Cupido I dardi”, aufgenommen für Arcana (Outhere Music) in Italien, ist unveröffentlichten Kantaten neapolitanischer Komponisten wie Vinci, Leo, Hasse und Scarlatti gewidmet.

Leandro war an unterschiedlichen Opern-Produktionen beteiligt. Darunter fiel die Rolle des Arsamene in „Serse“ , die des Orlando in „Orlando“, Barak in „Deborah“ von Händel, die der Zauberin in „Dido und Aeneas“ von Purcell und Oberon in „Ein Mittsommernachtstraum“ von Britten. Auch den Ottone in Händels „Agrippina“ am Oldenburgischen Theater spielte er während der Göttinger Händel Festspiele und während der Händel Festspiele in Halle wird er den Hamor in Händels „Jephta“ an der Oper Halle singen.

An wichtigen Theatern Lateinamerikas wird er in dieser Saison Monteverdis Orfeo und Solo-Rezitative zur Aufführung bringen. Stationen werden sein das Teatro Colon in Buenos Aires, das Teatro Municipal in Rio de Janeiro, Teatro Municipal in Sao Paulo, sowie das Theater in Bogota und das Simon Bolivar Theater in Mexico City.

Hide dock Show dock Back to top
Loading